Peugeot 504 GL von Klaus Stichweh

 

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Historie

Es ist so weit: Ich möchte meinen 504 vorstellen.

Doch vorab möchte ich etwas über mich erzählen und wie der 504 zu mir kam.

Meine automobilen Vorlieben prägte schon 1969 der väterliche 404. Diesem folgten dann bis 1982 drei 504er, den letzten – ein 504 GL, neu erworben in 1977, in exakt der Farbe Ihres 504 – habe ich selber sehr häufig bei Familienausflügen oder auf Urlaubsfahrten bewegen dürfen. So stand es für mich fest, nachdem ich 1976 meine Führerscheinprüfung auf einem 504 L autom. gemacht hatte, selber mal einen Peugeot zu besitzen. Nach Käfer und Kadett war es dann 1982 so weit: eine gebrauchte 204 Limousine (Bj. 1975) wurde mein Eigen. Dem 204 folgten in den nächsten Jahren ein 304 S Coupé und ab 1986 wieder eine 204 Limousine (Bj. 1974), die ich bis 1991 täglich nutzte. Diese befindet sich heute noch in meinem Besitz und ist seit 2004 mit einer H-Nummer wieder zugelassen.

Auch in den folgenden Jahren zählten Peugeots stets zu meinen zuverlässigen Wegbegleitern. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Doch nun endlich zum 504 oder was einem passieren kann wenn man über Ihre Website "stolpert" und im Gästebuch einen lobenden Beitrag schreibt. Genau das tat ich im Januar 2009. Mein Eintrag wurde von einem 504 Besitzer aus der Nähe von Mainz gelesen.

Nachdem er auf findige Weise meine Kontaktdaten ermittelt hatte, rief er mich an, erzählte von seinem Fahrzeug und meinem Gästebucheintrag. Es entwickelte sich sofort ein sehr sympathisches "Benzingespräch", an dessen Ende eine Verabredung zur Besichtigung des Fahrzeugs stand. So fand ich das Fahrzeug in einer Mainzer Tiefgarage vor.

Es handelt sich dabei um einen 504 GL, Erstzulassung Februar 1980 (!), auf den Namen einer älteren Frau aus Köln. Mein freundlicher Anrufer hatte das Auto 2003 aus deren Hinterlassenschaft gekauft und gelegentlich mit 07er Kennzeichen bewegt. Allerdings stand das Auto von 2006 bis zu meiner Besichtigung im September 2009 unbewegt in der Garage. Die Substanz des 504 war/ist gut. Kilometerstand 81.545 nachweislich! Wir wurden uns einig… Vier Wochen später habe ich das Auto auf eigener Achse aus der Tiefgarage bis auf den Trailer gefahren und nach Aschaffenburg transportiert.

In den nächsten zwei Wochen wurde das Fahrzeug "fahrbereit" gemacht, ein Wochenende getestet und von mir Anfang November 2009 auf eigener Achse von Aschaffenburg bis nach Goldbeck (Krs. Stade) zu Ch. Och gefahren (550 km). Die Fahrt war z. Teil etwas abenteuerlich, aber letztendlich sind wir - ohne ein Werkzeug zu benutzen oder gar fremde Hilfe - angekommen. Über den Winter bis zum Juli 2010 verweilte das Auto im hohen Norden – ich hatte ein "paar Dinge" in Auftrag gegeben…

Mittlerweile "teste" ich ihn wieder hier im Spessart und habe auch einige Fehlerquellen „aussortiert“ (Dreck im Tank, Vergaser dicht, Benzinpumpe defekt, Bremskraftverstärker defekt….). Naja… es wird werden… im Moment erfreue ich mich wieder an diesem so vertrauten und einmaligen Fahrgefühl!

Viele Grüße

Klaus Stichweh

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