Reisen mit dem Peugeot 504 (Teil 2)

von Uwe Staufenberg

Hallo Michael,

anbei nun, wie schon lange angekündigt, ein paar Fotoeindrücke von meinen letzten beiden Reisen mit dem 504 nach Frankreich und Spanien.

Mir ist es sehr wichtig, diese tollen Autos nicht nur zu besitzen und zu sammeln, sondern auch etwas damit zu unternehmen. Denn die wirkliche Freude kommt beim Fahren und insbesondere auch dann, wenn andere Menschen die alten Fahrzeuge im Einsatz sehen und sich daran freuen können. Ein 504 ist im französischen Straßenbild schon eine echte Rarität!

So sind wir z.B. unterwegs sehr oft  abgelichtet worden, zum Teil wurden Fotos aus fahrenden Autos heraus geschossen. Wir, das waren ich, meine Freundin Antje, unser Wohnwägelchen Mostard Yvonne, Bj. 1968, sowie in 2006 meine weiße 504 Limousine 1969 und in 2007 mein hellblauer Break 1972.

In Frankreich mit einem solchen „historischen Gespann“ stressfrei über Nebenstrecken von Campingplatz zu Campingplatz zu ziehen ist eine unvergleichlich schöne Art, zu reisen.

< Zum Vergrößern auf die Bilder klicken >

CAMPINGURLAUB FRANKREICH/SPANIEN 2007

Weil es 2006 so schön war, entschlossen wir uns, im Juni 2007 wieder eine Caravantour mit Peugeot in Angriff zu nehmen.

Erstes Ziel war ein Kleinwagentreffen in Manresa in der Nähe von Barcelona.

In drei gemütlichen Tagesetappen rollte unser Gespann mit dem 504 Break, den wir in Anlehnung an den Namen des Erstbesitzers „Harry“ getauft haben, Richtung Süden.

Via Beaujolais und  Languedoc-Roussillon erreichten wir das Ziel am Fuße des Berges Montserrat und nahmen ein Wochenende lang, diesmal ohne Kleinwagen, aber dafür mit „Harry“ an der Veranstaltung teil.
Danach hatten wir uns als Ziel gesetzt, die Bretagne zu erreichen und zu erkunden.

Über verschiedene kleine  Passstraßen kreuzten wir die Pyrenäen und steuerten einen bereits vom Vorjahr bekannten Campingplatz bei Biarritz am Atlantik an.

In den Folgetagen minimierten sich unsere jeweiligen Tageskilometerleistungen, da die Atlantikküste ständig mit derart schönen Highlights aufwartet, dass man es einfach nicht übers Herz bringt, einfach weiterzufahren.

So verbrachten wir z.B. jeweils 2 Tage am Fuße der Dune du Pila, der größten Wanderdüne Europas, sowie auf der Ile de L’Oleron, einer reizvollen, vorgelagerten Insel, die über Frankreichs längste Brücke mit dem Festland verbunden ist.

Und irgendwann kam dann die Erkenntnis, dass die Bretagne wohl noch eine Weile auf uns warten muss, so genossen wir weiterhin die großartige Atlantikküste.

Am Ende unserer Reise konnten wir wieder auf über 4.000 Kilometer zurückblicken, die uns ein 35 Jahre alter Peugeot und ein noch älterer Wohnwagen treu zur Seite gestanden haben.

Der große Vorteil, den uns der 504 Break geboten hat, war neben der souveränen Leistung der 2 Liter Maschine das ultimative Platzangebot.

So haben wir zwei Klappfahrräder mitgeführt (natürlich von Peugeot!), die jeden Abend im „Camp“ reichlich zur Campingplatzerkundung und für Ausflüge in die nähere Umgebung genutzt wurden.    

  zurück